C-Item Management (and TPM) in the age of Industry 4.0

SCM, sales, logistics – all watch out! There is a new threat on the horizon coming with the industrial internet of things (IIoT). Yesterday I came about the developer site of amazon.com. A quote for you:

“Amazon Dash Replenishment Service (DRS) enables connected devices to order physical goods from Amazon when supplies are running low.”

 

A couple years ago, Amazon was dealing with books. At least in Germany and in my memory the mom-and-pop-book stores and the chains did not value the new player on the market as a competitor. Books shipped for free, seriously? Are you kidding?

Years ago, Amazon was buying itself into the market and not making money. Nowadays, Amazon is the logistics hub for almost everything. We are today witnessing how Amazon links with GE, Brother, Samsung, Whirlpool and others in getting to the next business model. The appliances re-order the physical good from Amazon. Is there any difference between the consumer market or b2b?

Obviously, Amazon’s leadership team sees a huge moneymaking opportunity for Amazon itself and their partnering hardware manufacturers. The spectacular stuff is this chance (I quote):

“You can choose to sell your own genuine products that you design and manufacture specifically for your device. Or you can receive a fee for other products sold on amazon.com – creating new opportunities to grow your business.”

 

Machines re-order the original equipment or off-brand items from Amazon (very convenient) and everybody earns a share. Here we have another great business model on the horizon. It might be Total Productive Maintenance (TPM) brought to a new level. A genuine win-win-situation.

If you are in SCM, this might be a threat to the standard replenishment process. If you are in sales, this move might be dangerous for you and not only if you sell MRO or commodity products. If you are in R&D or product management, here is your chance for new system applications to strengthen customer relations with unique solutions.

What are we doing? How are we interpreting the writing on the wall? What side are we taking on? How are we shaping the future and the next business models? Or are we waiting to see how the pioneers are doing?

All good questions for the next strategic planning event.

 

Best,

John

 

PS: Why not checking out the mentioned website and the videos? Here is the link.

TIM WOOD greift zu kurz

Verschwendung finden – ein wichtiger Ansatz in Lean Production, Lean Management und Total Plant Maintenance

Um Verschwendung in Unternehmen schnell auf die Spur zu kommen, gibt es eine Formel mit dem Namen TIMWOOD. Die ersten Buchstaben aus Transportation, Inventory, Motion, Waiting, Over-Production, Over-Processing, Defects ergeben TIMWOOD.

TIMWOOD erkläre ich gern allgemein nachvollziehbar anhand einer Küche. Wer TIMWOOD kennt, springt zum nächsten Absatz „Das vergessene T“ .

  • Die Kartoffeln, hier die Rohstoffe, müssen umständlich aus dem Keller geholt werden. Der Transportweg beträgt 45 Stufen in die eine Richtung. Wehe, man vergisst ein paar Kartoffeln …
  • Dummerweise begannen die Kartoffeln bereits zu keimen und zu verderben. Weil wir zu viel Bestand (Inventory) eingekauft hatten.
  • In der Küche selbst ist viel Bewegung (Motion). Wenn man alles in der Nähe hat und einfach zugreifen kann, sparen wir Zeit.
  • Eine falsche Zeitplanung führt uns zu unnötigen Wartezeiten (Waiting). Daher immer den Tisch decken, während die Kartoffeln kochen.
  • Die Kartoffeln werden mit Petersilie garniert, obwohl die versammelten Esser das gar nicht schätzen. Wir liefern also mehr Qualität (Over-Processing), als eigentlich notwendig ist.
  • Gleichzeitig bleibt immer etwas übrig. Unser Lager (Kühlschrank) an produzierten Waren quillt über (Over-Production).
  • Und zu guter Letzt sind auch noch einige Kartoffeln so schlecht, dass man sie nicht verzehren kann. Es entstand Ausschuss (Defects).

Das vergessene T

Wenn wir im Beispiel der Küche bleiben, dann kann ein guter Koch aus mittelmäßigen Zutaten immer noch ein gutes Essen zaubern. Dazu ist Erfahrung, eine Ausbildung und Talent notwendig.

Und damit habe ich Sie auf das vergessene T gebracht. Es steht für Talent. In einem gut funktionierenden Unternehmen hebt man das Potenzial der Mitarbeiter, fördert das Talent und gewinnt.

Oder man stellt Mitarbeiter für eine Funktion ein, die sie bereits in der Vergangenheit gemacht haben. Keine Spur von geistigem Wachstum, keine Spur von Enthusiasmus, Verbundenheit und dem Willen zu großartiger Leistung.

Talentverschwendung – das zweite T

Lean Management, Lean Production, Lean Thinking, TPM zielt darauf, Verschwendung zu beseitigen. Über Talentverschwendung diskutiere ich mit Top-Managern seit 2008 und gemeinsam erarbeiten wir Lösungen, um die Bindung der Mitarbeiter zum Unternehmen zu fördern.

"Kick-Off Meeting Verbesserung Kundenbindung"

Ein unzufriedener Mitarbeiter wird jedoch nicht zu einem zufriedenem Mitarbeiter, wenn man die Vergütung nach oben anpasst. Da sind andere Werkzeuge gefragt.

Also arbeiten wir doch besser daran, das Talent und das Potenzial der Mitarbeiter zu fördern, sie gut zu behandeln und mit ihnen ein Team zu bilden. Und wenn Sie es mir nicht glauben, schauen Sie bei Focus vorbei. Oder gleich bei Gallup und dem Engagement Index 2009.